Archiv (ab 2014) - MGV "Liederkranz" Neu-Listernohl

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Archiv (ab 2014)

 
 
 
 
 
 

Ausflug der Jungsänger zu den „ROOSTERS" nach Iserlohn

31.01.2016 Am Sonntag, den 31. Januar 2016 machten sich 5 Jungsänger auf den Weg nach Iserlohn, um dort das Eishockeyspiel der „Iserlohn Roosters" gegen die „Schwenninger Wild Wings" zu erleben. Viele von uns waren noch nie live bei einem Eishockey-Spiel dabei, deshalb war es (vor allem für die Fußballfans Felix und Johannes) schon vor Spielbeginn sehr verwunderlich, das nirgendwo Polizei und Absperrungen zu sehen waren. Beide Fanlager sangen und tranken sich gemeinsam warm und freuten sich auf den Spielbeginn am Seilersee… Wir trafen an der Theke sogar einige Listernohler, die seit vielen Jahren regelmäßige Besucher der Spiele der Roosters sind und mittlerweile zum Inventar der Halle am Seilersee gehören. Wir ließen uns also Bier und Pommes schmecken und suchten uns dann unsere Plätze in der mit ca. 5000 Zuschauern ausverkauften Halle. Das war gar nicht so einfach, denn die meisten Fans standen schon seit langer Zeit auf der Stehtribüne und sangen und tranken sich warm. Als wir dann doch Plätze gefunden hatten,


erlebten wir ein packendes Spiel mit viel Tempo, Aktion und Toren – nur auf der „falschen Seite": Die Roosters verloren leider mit 1:4 (0:0/1:0/0:4). Der Spielbericht fasste das Spiel kurz und knapp zusammen: „Weil man vorn nicht trifft, hinten zum Ende zu viel riskiert, verlieren die Iserlohn Roosters gegen ersatzgeschwächte Wild Wings am Seilersee mit 1:4. Es war die erste Heim-Niederlage der Sauerländer ohne eigenen Punktgewinn in dieser Saison". Auf der Heimfahrt wurde das Spiel natürlich von den neuen Fachleuten ausführlich diskutiert und die Niederlage mit Hilfe von guten „Burgern" aus dem Meinerzhagener MC Donald`s auch schnell wieder verdaut. Unser Fazit: Es war, trotz Niederlage, ein gelungener Ausflug zum Seilersee!

Harmonische Jahreshauptversammlung des MGV Liederkranz

16.01.2016
Fast hätte der plötzliche Wintereinbruch die ordnungsgemäße Durchführung der Jahreshauptversammlung des MGV Liederkranz Neu-Listernohl in Frage gestellt, doch eben nur fast. Denn, obwohl sich einige auswärtige Sänger wegen vereister Straßen nicht auf den Weg machen konnten, waren die einheimischen Aktiven und auch etliche fördernde Mitglieder im Cafe Moses pünktlich eingetroffen, wo sie vom Vorsitzenden Karlheinz Kiese herzlich begrüßt wurden. Wie es sich für einen lebendigen Gesangverein gehört, durfte auch der Gesang nicht fehlen. Passend zur beginnenden Karnevalszeit wurde vom Vizedirigenten Markus Hundt der „Kölsche Stammbaum" angestimmt. Weitere Lieder folgten nach einzelnen Tagesordnungspunkten so unter anderem zum Gedächtnis der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder. Nach einer deutlichen Analyse zur musikalischen Entwicklung und zur finanziellen Situation des Vereins durch den Vorsitzenden, was zu einer äußerst lebhaften Diskussion der Teilnehmer führen sollte,

sorgten die folgenden Tagesordnungspunkte, Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung und der Jahresbericht vom 1. Schriftführer, Albert Rinscheid erneut für Aufmerksamkeit und Schmunzeln bei der Zuhörerschaft. Beide Berichte wurden ohne Einwand und ohne Gegenstimme akzeptiert ebenso wie der Kassenbericht von Ludger Leymann, dem der Sprecher der Kassenprüfer, Josua Monse eine tadellose Führung der finanziellen Geschäfte des MGV attestierte und somit die Entlastung des gesamten Vorstands vorschlug. Auch dies erfolgte einstimmig genau wie die folgenden Wahlen, wo durch den jeweils eintönigen Vorschlag Wiederwahl für den 2. Vorsitzenden (Peter Zeppenfeld), für den 1. Kassierer (Ludger Leymann), für den 2. Schriftführer Walter Marcus, für den Beisitzer Wolfgang Wickel und für den Kassenprüfer Günter Rinscheid alle in ihren Ämtern bestätigt wurden. Man merke: wenn sich in einem Verein jemand für ein Ehrenamt bereit erklärt hat, wird er es wohl bis an sein Lebensende ausfüllen müssen. Mit Blick auf das laufende Jahr wurden danach die Termine und die Vorhaben für 2016 überlegt und festgelegt. Neben der Teilnahme am Chorgruppenfest der Chorgemeinschaft Bigge in Ennest sowie der Mitgestaltung des Jubiläumskonzerts des MGV Langenei-Kickenbach sowie der Gestaltung des Volkstrauertags und des Gottesdienstes am Heiligen Abend im Dorf konnte noch Zustimmung unter anderem zur Durchführung eines Schlachtfestes, eines festlichen Konzerts in der Adventszeit sowie von Aktionen zur Mitgliederwerbung erreicht werden. Den gebührenden Abschluss der Jahreshauptversammlung bildete die Ehrung des einzigen „weißen Raben" Stefan Hundt, der bei keiner Probe fehlte, der Würdigung der Einsätze von Markus Hundt als Vizedirigent, von Dieter Fricker und Peter Zeppenfeld als kellertreppenerfahrene Notenwarte sowie der beiden Jubilare, Wolfgang Langemann, der für 25 Jahre als Mitglied im MGV mit einem kleinen Präsent belohnt wurde, und für der 1. Vorsitzenden, der bereits seit 50 Jahren aktiv singt.

Wer nun meint, das Kapitel Jahreshauptversammlung müsse nun geschlossen werden, der irrt: mit einem deftigen Essen, vom Vereinswirt Moses hervorragend gekocht und zusammengestellt, ging es weiter, um dann, dermaßen gestärkt, die Stunden bis zur Mitternacht mit einem bunten Strauß von uralten, alten und auch neuen Liedern stimmungsvoll zu gestalten.


Kammersänger Georg Zeppenfeld, einer von uns!

10.10.2015 Mit großer Freude und Stolz haben die Sänger des MGV Liederkranz Neu-Listernohl erfahren, dass unser ehemaliger "Jungsänger" Georg Zeppenfeld von der Kultusministerin des Freistaates Sachsen auf Grund seiner herausragenden künstlerischen Leistungen den Ehrentitel Kammersänger verliehen bekommen hat. Nachfolgend der Text der Pressemitteilung der Semperoper:

Georg Zeppenfeld erhält den Ehrentitel Kammersänger
Dresden, 10. Oktober 2015
. Im Anschluss an die Premiere »Der Wildschütz« in der Semperoper Dresden hat Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange den Ehrentitel Kammersänger an den Bass Georg Zeppenfeld verliehen. Georg Zeppenfeld gab in der Premiere am 10. Oktober sein Rollendebüt als Baculus. Die Ministerin für Wissenschaft und Kunst entscheidet auf Vorschlag des Intendanten der Sächsischen Staatsoper über die Verleihung dieses Ehrentitels. Voraussetzung dafür sind neben führenden künstlerischen Leistungen eine

kontinuierliche, regelmäßige und erfolgreiche Mitwirkung in den Inszenierungen der Semperoper Dresden. Der Ehrentitel wurde zuletzt am 30. Juni 2009 an den Kammersänger Matthias Henneberg verliehen. Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange erklärt zur Überreichung der Urkunde: »Ich freue
mich, dass der Freistaat Sachsen mit der Verleihung des Ehrentitels Kammersänger die besonders hervorragenden künstlerischen Leistungen von Herrn Georg Zeppenfeld würdigt. Ganz gleich, ob Salzburg, Paris, New York oder hier in Dresden – der Bass Georg Zeppenfeld ist von den namhaften internationalen Opern- und Konzertbühnen nicht mehr wegzudenken. Sein geschmeidiger Bass verfügt über einen Farbenreichtum, mit dem er nur allzu gerne spielt. Für jede Gemütslage auf der Opernbühne greift Georg Zeppenfeld auf eine andere Farbe zurück — ohne dabei je den Pfad des Singens zu verlassen. Stets bleibt seine Stimme beim Wohlklang und folgt der Devise Wolfgang Amadeus Mozarts, auch in der Darstellung unangenehmer Charaktere selbst nicht unangenehm zu tönen. Georg Zeppenfelds Bass trägt scheinbar spielend über jedes Wagner- und Strauss-Orchester. Weder ist er besonders hoch oder tief noch besonders laut – es ist die Bandbreite an Gestaltungsmöglichkeiten, die ihn zu etwas Besonderem macht.« Doch nicht nur musikalisch
setze Zeppenfeld sich mit der jeweiligen Partie auseinander, so die Ministerin weiter. »Er hinterfragt seine Partien auch inhaltlich. Damit ist er einer jener seltenen Künstler, die zusätzlich zu einem perfekten Handwerk die Fähigkeit zur Reflexion und Interpretation mitbringen, die ihre Kunst so besonders und berührend werden lässt. In Kombination mit einer herzlichen Menschlichkeit, Zuverlässigkeit und einem enormen Zukunftspotential entsteht so ein wahres Ausnahmetalent.«

Persönliches zu Georg Zeppenfeld
Der 1970 im westfälischen Attendorn geborene Bass Georg Zeppenfeld studierte zuerst Musik und Germanistik auf Lehramt, danach Operngesang an den Musikhochschulen Detmold und Köln. Nach ersten Bühnenjahren in Münster und Bonn wurde er 2001 für das Ensemble der Semperoper Dresden engagiert. Er war bis 2005 Ensemblemitglied und hat seit 2005 einen Residenzvertrag mit der Semperoper. Hintergrund für das Ausscheiden aus dem Ensemble waren die mit seiner Weltkarriere verbundenen vielen Anfragen anderer Häuser. Der Semperoper ist er weiterhin eng verbunden, dort tritt er weiterhin regelmäßig auf. So begeisterte er Zuschauer wie Fachwelt als Landgraf Hermann in »Tannhäuser«, als Daland in »Der fliegende Holländer«, als Filipo II. in »Don Carlo«, als Banco in »Macbeth« und als Kaspar in »Der Freischütz«. Seinen Lebensmittelpunkt hat er in Dresden. Wir bitten freundlich um Veröffentlichung.

Semperoper Dresden
susanne.springer@semperoper.de, T 0351 4911 251 (Leiterin Kommunikation und Marketing)
christine.diller@semperoper.de, T 0351 4911 336, F 0351 4911 698 (Pressereferentin)
semperoper.de


Herbstwanderung des MGV

04.10.2015 Wie von einigen Aktiven gewünscht, hatte sich der Vorstand des MGV Liederkranz kurzfristig auf eine Wanderroute geeinigt, die durch die nähere heimische Region führen sollte. Bei trockener, aber etwas kalter Witterung (ca. 8 Grad trafen sich morgens um 9.00 Uhr etliche Männer mit ihren Ehegattinnen auf dem Augustinusplatz, um zu Fuß den Weg nach Waldenburg zurückzulegen, wohin allerdings auch schon einige „Fußkranke" bereits mit dem Auto vorgefahren waren. An der Waldenburger Kapelle konnten alle mit vielen anderen Besuchern einen Gottesdienst in Plattdeutsch mitfeiern, wo vor allem die Predigt von Pastor Rüsche, einem gebürtigen Attendorner zu vielfachem Schmunzeln aufforderte. Nach einem stimmungsvollen Marsch des Dünscheder Musikzugs zum Abschluss der Messe teilte sich die Wandergruppe wiederum auf. Nach einem kurzen „Gelage", von Kassierer Ludger zelebriert, ging es dann los.Die meisten Männer und eine unentwegte Frau, dazu auch zwei Kinder, deren Rucksäckchen einige Flaschen Bier aushalten mussten, machten einen großen und hohen Bogen um die Kapelle in Waldenburg, um nach gut eineinhalb Stunden die SGV-Hütte zu erreichen, wo – reiner Zufall – gerade ein Oktoberfest gefeiert wurde. Bei strahlendem Sonnenschein und gefühlten 25 Grad enterte die Wandergruppe die frei gehaltenen Plätze, die von den übrigen Teilnehmern, die mit dem Auto schon vorher angelangt waren, in weiser Voraussicht reserviert wurden. Tja, dann ging´s mit Weißwurst, Haxen und Weizenbier an die Umsetzung des Oktoberfestgedankens, wobei natürlich auch Kaffee und Kuchen eine wichtige Rolle spielten. Es war nur schade, dass wegen der kleinen Besetzung des Chores keine Lieder gesungen werden konnten. Gegen die Blasmusik dort oben hätten wir allerdings auch keine Chance gehabt. So belebt und gestärkt konnten am späten Nachmittag der Heimweg bzw. die Heimfahrt angetreten werden - und - die Wanderung wird sicherlich bei den meisten in guter Erinnerung bleiben.



Menschenkicker beim Bayrischen Frühschoppen

13.09.2015 Dass der MGV Liederkranz Neu-Listernohl nicht nur hervorragend singen kann, sondern auch beim Fußball eine Meisterklasse für sich darstellt, konnte er am Nachmittag des Bayrischen Frühschoppens am 13. Sept. auf dem Augustinusplatz beweisen. Vom LWL und SCL beispielhaft organisiert, wurde ein Kickerturnier durchgeführt, das es in dieser Form im Dorf noch nicht gegeben hat. Klar, alle kennen den „Kickerapparat" in den Kneipen, doch so etwas wurde nicht präsentiert. 5 Spieler einer Mannschaft wurden jeweils an beweglichen Stangen in einer Art Hüpfburg (ohne Boden und Hüpfen) fixiert: 2 Stürmer, 2 Abwehrspieler und 1 Torwart mussten versuchen, den Gegner vom Tore schießen abzuhalten und selbst den Ball ins andere Tor zu befördern. Insgesamt hatten sich 5 Mannschaften aus dem Dorf für das Turnier gemeldet:"Blutgrätsche" Südhang, die LWL-Jugend „Ajax Dauerstramm", daneben der Schützenverein, die Prinzengarde und wie bereits gesagt der MGV. In drei überzeugenden Partien fegten unsere Jungens, (Steffen –Enkel vom Schelle im Tor; unser Ehrenvorsitzende Markus und Josua in der Abwehr und die Kerls mit den langen „Hespen" Daniel und Marius im Sturm) alle übrigen Mannschaften vom Platz, wobei sie sich gegenüber den Youngsters vom LWL, die nach eigenem Wortlaut schon vor dem Turnier Sieger waren, mit 2 : 1 recht schwer taten, den Gegnern in den übrigen Spielen aber keine echte Chance ließen. Nach dem Endspiel, das mit 4 : 1 gegen „Blutgrätsche" Südhang souverän gewonnen wurde, konnten drei Mannschaften von den Hauptorganisatoren Heuels Andreas und Rüschen Dieter geehrt werden. Den 3. Platz erreichten die Jugendfußballer des LWL, Zweiter wurde die Mannschaft des Südhangs und Erster unser MGV. Anstelle eines Pokals stiftete der Dorfverein 3 Kisten Bier für den Sieger, was bei den Sängern auch besser ankam, denn – was will man mit einem Pokal ohne Inhalt?
Dass das Bier nicht allzu alt wird, ist sicherlich anzunehmen

Geburtstags"kind" Mia Heuel wird 90

05.09.2015 Es ist Brauch im alten wie auch im neuen Dorf, dass der MGV Liederkranz bei Jubiläen, Goldenen Hochzeiten oder anlässlich runder Geburtstage im hohen Alter den Jubilaren ein Ständchen bringt; so auch bei Mia Heuel, deren verstorbener Gatte langjähriger und treuer Sangeskamerad im Liederkranz war und deren 9O.Geburtstag auf den Tag genau am 05. September im Cafe Moses gefeiert wurde. Viele Gäste hatten sich eingefunden, darunter Schwester Elisabeth, die Kinder Rita und Günter und deren Ehepartner, dazu 4 Enkel bereits im Erwachsenenalter und zwei kleine Urenkel; der Nachwuchs - alles Männer!!!
Allerdings kaum Hoffnung, dass einer von ihnen zum MGV stößt, da Günter bekanntlich in der Schule schon ungern gesungen hat und dieses Talent wohl zu 100 Prozent auch an den Nachwuchs vererbt hat. Davon unbeeindruckt begrüßte der Chor, bei dem etliche Sänger wegen Urlaub oder anderer wichtiger Termine fehlten, die Jubilarin mit dem „Kühlenden Morgen", passend zur regnerischen und fröstelnden Wetterlage draußen. Nach einer kurzen Ansprache des Vorsitzenden, in welcher noch einmal wichtige Stationen im Lebenslauf von Mia skizziert wurden, erklang zur Ehre der Gottesmutter, deren Namen das Geburtstagskind mit Stolz trägt, das „Sancta Maria". Abgerundet wurde das Ständchen durch die Lieder, die an das alte Listernohl erinnern halfen:
„Nach der Heimat kam ich wieder" und „Rauschen die Quellen", wobei Mia beim letzten Lied knochenhart mitsang und so den MGV noch unterstützen konnte. Nach dem Auftritt bedankte sich die Jubilarin ganz herzlich bei den Sängern und bei ihrem Dirigenten Michael Rinscheid, während Sohn Günter die Männer zur Theke geleitete, um mit ihnen gemeinsam ein oder zwei Glas Bier zu trinken. Dass er auch ein sog. „Sauerländer Flachgeschenk" überreichte, machte vor allem unseren Kassierer Ludger sehr fröhlich.

24.04.15 Unser Beitrag zum Chorgruppenfest in Heggen am 24.04.2015, unter anderem der "Kölsche Stammbaum" wurde vom Publikum mit sehr großem Applaus honoriert. Anm.: Als einer der wenigen Chöre traten wir nur mit unserer eigenen Mannschaft auf, also ohne uns mit anderen Sängern verstärken zu müssen.


Nachruf Reinhold Rüsche

26.04.15 Gemeinsam mit Ehefrau Lore und der gesamten Familie Rüsche trauern wir Männer vom Liederkranz um unseren Sangesbruder Reinold. Auch wenn er uns seit einigen Jahren wegen seiner schweren Erkrankung nicht mehr aktiv unterstützen konnte, obwohl er es gerne gewollt hätte, war er uns weiterhin stets verbunden und freute sich auf das Zusammensein mit uns in fröhlicher Runde. Bereits mit 16 Jahren, vom Vater Willi begleitet, trat er dem Verein bei und konnte noch vor 2 Jahren mit der Medaille des Deutschen Sängerbundes für 65 Jahre Sängertätigkeit und Vereinstreue ausgezeichnet werden. Allein siebenmal verhalf er dem Verein zum Meisterchor. Doch all diese Zahlen sagen nichts über den Menschen Reinold Rüsche aus. Eine wunderbare, melodiöse Stimme, dazu absolut text- und stimmsicher zeichnete ihn aus, dazu die Liebe zum deutschen Liedgut.
Und so werden wir ihn in Erinnerung behalten: manchmal knurrig, meist gut gelaunt, wenn es zum Singen ging oder wenn die Ohren beim Lachanfall Besuch von den Mundwinkeln bekamen. Aber, je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer wird der Abschied. Wir Männer vom MGV werden Reinold im ehrenden Gedanken festhalten und wünschen allen Trauernden, dass sich die Erinnerung an ihn in eine stille Freude über das Gewesene verwandelt.


80 Jahre und immer noch agil

21.03.2015
Putzmunter, mit heiterem Blick und formvollendet wie immer präsentierte sich unser Geburtstags"kind" Heinz-Erich anlässlich seines runden Geburtstags im Hotel Laarmann in Kirchveischede, wohin er die geschäftsführenden Vorstandsmitglieder samt Gattinnen sowie einige Sangeskollegen aus dem 2. Bass eingeladen hatte, nachdem er den eigentlichen Ehrentag im Kreis seiner lieben Familienangehörigen bereits gefeiert hatte. Gegen 11.00 Uhr am Vormittag ließen sich dann auch die ersten Gratulanten sehen; um so überraschter war allerdings der Jubilar , dass nicht nur die Geladenen Einzug hielten, sondern auch ca. 70 Sänger aus „seinen" Vereinen aus Heggen, aus Langenei-Kickenbach und aus Neu-Listernohl. So war es für die Sänger der drei Vereine eine Selbstverständlichkeit, „ihrem" Heinz-Erich zu seinem Festtag ein Ständchen „der gehobenen Klasse" zu bringen, darunter auch das „Sancta Maria", da der Jubilar die Muttergottes besonders verehrte, wie Chorleiter Michael Rinscheid in seiner Laudatio zu berichten wusste. Daneben stellte er die besonderen Verdienste von Heinz-Erich für die drei Männerchöre dar, in welchen der Jubilar seit vielen Jahren aktiv mitwirke und unzählige Kilometer dabei zurückgelegt habe, um zur Probe und zu den Aufführungen zu gelangen. Mit großer Rührung hörte sich Heinz-Erich die Ansprache an, lud danach die Sänger zu einem (oder auch mehreren) Gläschen Helles ein und drückte den jeweiligen Kassierern auch einen Briefumschlag in die Hand, in welchem sicherlich nicht seine Kündigung enthalten war. Nach diesem gelungenen Auftakt ging es an das Festmenue, einem wunderbaren Arrangement des für die sehr gute Küche bekannten Hotels, bei dem die einzelnen Gänge von der Wirtin jeweils entsprechend kommentiert wurden. Über etliche Stunden wurde also gemütlich geschmaust, erzählt, gelacht und auch gesungen, so dass eine abgerundete und für Heinz-Erich wunderbare Feier in Erinnerung bleibt. Einziger Nachteil: nachdem die letzten Gäste gegangen waren, musste Heinz-Erich noch den weiten Nachhauseweg bis nach Nymbrecht antreten, selbstverständlich ohne Alkohol im Blut.

80. Geburtstag Heinz-Erich Bröseke
Jubilarehrung März 2015 in Attendorn
vlnr.: Manfred Stahl, Hubert Rinscheid, Albert Rinscheid, Stephan Hundt Karlheinz Kiese, Harald Stahl

Anerkennenswert: Sangesbruder Harald legt in 25 Jahren etwa 60.000 km zurück, um zur Probe zu kommen!

10.01.2015 Doch nun der Reihe nach. Wie gewohnt trafen sich zu Beginn des neuen Jahres die Sänger des Liederkranz Neu-Listernohl sowie auch etliche fördernde Mitglieder im Cafe Moses zur alljährlichen Jahreshauptversammlung. Mit einem kurzen Rückblick auf die Ereignisse des zurückliegenden Jahres, darunter das von allen Zuhörern hochgelobte  Konzert in der Vorweihnachtszeit gemeinsam mit den Sängern aus Langenei-Kickenbach und aus Heggen sowie dem überragenden Mädchenchor „Cancioneta Praga" eröffnete der Vorsitzende Karlheinz Kiese die Versammlung. Es folgten seine Ausführungen zum augenblicklichen Stand des Chores und dessen Zukunft sowie der Appell an alle, den Verein auch weiterhin mit vollem Einsatz zu unterstützen. Sodann wurde der Toten gedacht, die der Verein im vergangenen Jahr zu betrauern hatte.

Nach den üblichen Regularien wie Protokoll der vergangenen Jahreshauptversammlung, Geschäftsbericht vom laufenden Jahr, beide vom Schriftführer und Ehrenmitglied Albert Rinscheid humorvoll vorgetragen, und dem zufriedenstellenden und von den Kassenprüfern abgesegneten Kassenbericht von Kassierer Ludger Leymann ging es an die Wahlen, die – wie zu erwarten – nichts Neues ergaben. In ihren Ämtern wurden der 1. Vorsitzende (Kiese), der 1. Schriftführer (Rinscheid), der 2. Kassierer Karl Josef Steinhoff  sowie Beisitzer Daniel Kiese jeweils einstimmig bestätigt. Terminliche Absprachen für das laufende Jahr, darunter das Mitwirken des Chores am Galaabend zum fünfzigjährigen Bestehen des Ortes folgten. Ehrungen sind in jedem Jahr mit ein Höhepunkt einer Jahreshaupt-versammlung. Für 60 Jahre Sängertätigkeit wurde Manfred Stahl, der im Kreis und darüber hinaus sehr bekannte „schwarze" Bass vom Liederkranz sowie sein Bruder Harald für 25 Jahre  ausgezeichnet. Das besondere bei Harald: er wohnt in Hespert bei Eckenhagen und hat in den zurückliegenden 25 Jahren etwa 60.000 km zurückgelegt, um seinen Chor zu unterstützen, fürwahr ein teures, aber auch sinnvolles Hobby. Neben den Jubilaren konnten drei Sänger als sog. „Weiße Raben" geehrt werden, die bei keiner Probe fehlten, Stefan Hundt zum wiederholten Male, Albert Rinscheid sowie sein Bruder Hubert, der auch als Achtzigjähriger noch treu zum Chor steht, Dem zuletzt Genannten wurde wegen seines großen Einsatzes für den Liederkranz  auf Vorschlag des Vorstands auch die Ehrenmitgliedschaft verliehen.
Fazit: Eine harmonische Versammlung, die aber auch nicht mit deutlichen Worten sparte, konnte zu Ende gehen, nicht aber das Beisammensein aller Teilnehmer, die es sich danach bei deftigem Essen und kühlem Nass gut gehen ließen.



Konzert mit Cantioneta Praha

06.12.2014 Nein, solch ein Konzert hat das musikverwöhnte Neu-Listernohler Publikum noch nicht erlebt! In der gut gefüllten Pfarrkirche St. Augustinus trafen zwei musikalische Ausrichtungen aufeinander mit je eigenem Charakter, sich aber harmonisch  ergänzend. Doch der Reihe nach. Das vorweihnachtliche Konzert mit dem einfühlsamen Titel „Die Dämmerung fällt" wurde vom gastgebenden Meisterchor, dem MGV Liederkranz Neu-Listernohl mit dem  neu einstudierten romantischen „Ave Maria" von Mathieu Neumann eröffnet. Die wunderbare Akustik der Pfarrkirche, der von Kerzen erleuchtete Raum, dazu der von Musikdirektor Michael Rinscheid gefühlvoll dirigierte Chor legten den Grundstein für einen wahrhaft musikalischen Genuss in den folgenden zwei Stunden. Zum Gastgeber stießen nach diesem Auftakt die Sänger des MGV Langenei-Kickenbach sowie der Sängerbund  Heggen, beides ebenfalls Rinscheid-Chöre, dazu, so dass sich im Altaraum ein 100-Männer-Chor mit überwiegend romantischen Chorwerken präsentierte, der in tonaler Reinheit, an Präzision, an Dynamik und vor allem an Volumen alles aufbieten konnte, was einen starken Männerchor eben ausmacht.

Wer nun gedacht hat, der zusätzlich eingeladene Gastverein, der Mädchenchor „Cancioneta" aus Prag, erst seit vier Jahren bestehend, der sich zur Zeit auf einer Konzertreise befindet, könne das gezeigte Niveau nicht halten, wurde bereits nach den ersten Vorträgen, einem geistlichen Teil, danach Volkslieder aus aller Welt in der jeweiligen Landessprache vom Gegenteil überzeugt. Die quirlige dreißigköpfige Mädchenschar, von 2 Jungenstimmen ergänzt, begleitet von der Konzertpianistin  Lenka Navratilova, die bereits mit Größen wie Claudio Abbado und Sir Simon Rattle gemeinsam musizieren  konnte, sowie dem dynamischen jungen Dirigenten, Lukas Jindrich, der den  Chor zu Höchstleistungen führte, zeigten, dass musikalisches Erleben nicht nur durch Sprache und Töne zu vermitteln ist. Selbstverständlich waren es die Stimmen der Mädchen mit ihren zahlreichen, fast professionellen Solistinnen, mit einem Volumen und mit einer Klangfülle, als stünden ebenfalls
100 Akteure  vor dem Altar. Sie ergänzten ihr musikalisches Repertoire geschickt mit Rhythmusinstrumenten, mit Glocken-  und  Flötenspiel, dazu eine wunderbar abgestimmte Choreographie und mit zur jeweiligen Musik passenden  Bewegungen, die auch auf die Zuschauer übersprangen und  die Kirche in eine Mitmacharena verwandelte. Zeitweise fühlte man sich in afrikanische Gottesdienste versetzt, in denen Musik, Rhythmus und Bewegung zum Ritual einfach dazu gehören. Dieselben Stilmittel setzten sich auch im 2. Teil des Konzerts fort. Zunächst der große Männerchor mit zum Teil recht neuen Weihnachtsliedern, gehaltvoll vorgetragen und vom Publikum mit großem Applaus honoriert. Danach wieder die Mädchen, ebenfalls mit Weihnachtsliedern aus aller Welt und wiederum mit großer Stimmfülle und solistischen Einlagen, mit begleitenden Instrumenten und  großer Bewegungsfreude, so dass auch hier der Funke unmittelbar auf das Publikum übersprang, und die ansonsten eher sturen Sauerländer sich in den Bewegungsstrom des Chores nahtlos einklinkten. Langer und überreicher Applaus für alle Akteure am Schluss, helle Begeisterung bei allen Zuhörern im Gespräch danach, anschließend ein verdientes,  gemütliches Beisammensein im Vereinslokal und zum Schluss das Fazit:

an diesem Abend trafen in Neu-Listernohl zwei musikalische Welten aufeinander, die sich ergänzten und die unglaubliche Vielfalt musikalischer Ausdrucksweisen veranschaulichen konnten. Wer nicht dabei war, hat mit Sicherheit etwas verpasst! Dass sich im Anschluss daran noch alle beim Moses bei kühlen Getränken trafen, versteht sich von selbst. Es war sogar so schön, dass die Langenei-Kickenbacher ihren Bus noch eine halbe Stunde warten ließen, weil sie sich einfach nicht trennen konnten.


Tagesfahrt an die Ahr

11.10.2014 Frohgelaunt bestiegen die Aktiven vom Gemischten Chor und vom MGV Liederkranz, teils in Begleitung ihrer Ehehälften, sowie auch einige fördernde Mitglieder morgens um 9.00 Uhr den Reisebus, um nach kleinen Abstechern zur Sonderner Talbrücke, nach Rhode und nach Eckenhagen über verschiedene Autobahnen ins Ahrtal zu gelangen. Bei strahlendem Sonnenschein – wie hätte es auch anders sein können – zog es uns sofort nach der Ankunft in Ahrweiler zum dortigen Winzerverein, wo eine zweistündige Weinprobe gebucht war.
Unter fachkundiger Anleitung von Winzer „Andi Borg" erfuhren wir zunächst überirdisch, danach unter Tage im großen und kühlen Weinkeller viel über den Weinanbau im Ahrtal, über die Herkunft und die Verwendbarkeit der Weinfässer sowie über die zahlreichen Rebsorten, die hier angebaut werden.
Nach diesem theoretischen Vorspann ging es an den praktischen Teil, der Verkostung der Weine. Hier reichte die Palette vom Weißburgunder über Rose´, einen Dornfelder und einen Spätburgunder, dazu pro Tisch eine Packung mit Salzgebäck, um den Gaumen jeweils wieder neutral für die nächste Lage zu bekommen. Ob trocken, „furztrocken" halbtrocken oder lieblich; es war für jeden Geschmack etwas dabei. Andis Frage, zu welchem Gemüse der Wein wohl passe, wurde jeweils mit „Blumenkohl" beantwortet. Überhaupt, die Stimmung war prächtig, wozu nicht zuletzt auch die Lieder beitrugen, die beide Chöre zum Besten gaben.

Wieder im Freien wurde schon eine erhebliche „Aufhellung" bei den meisten festgestellt, worüber die Bilder den Beweis antreten. In der sich anschließenden Mittagspause hatten alle die Gelegenheit, sich das Städtchen mit erhaltener Stadtmauer, den Eingangstoren und den wunderschönen Fachwerkhäusern einmal genauer anzusehen; es blieb auch noch Zeit für ein deftiges Mittagsmahl. Danach trennte sich die Gruppe: 12 Personen wagten sich auf den Weg von Ahrweiler nach Mayschoß an der Ahr entlang. Mit Wanderführer Rudolf (Sü), 75 Jahre alt und meist hinten gehend, wurde die ungefähr 12 km lange Strecke in etwas mehr als 2 Stunden zurückgelegt, wobei lediglich die zahlreichen Trinkpausen und die vielen Lieder zwischendurch eine schnellere Ankunft verhinderten. Etwa zeitgleich kam diese Gruppe mit den übrigen in Mayschoß an, wo bereits am Busparkplatz erkennbar war, dass sich ähnlich wie wir unglaublich viele Gäste auf den Weg zum Weinfest in diesem Dörfchen gemacht hatten. Insofern war es auch schwierig, ein Gasthaus zu finden (den berüchtigten Mayschoßer Keller konnte man vergessen!), wo alle einigermaßen unterkamen.

Auch wenn nicht alle zusammen in einem Raum sitzen konnten, verliefen doch die Stunden in angeregter Unterhaltung und bei reichlichem Wein, aber auch Bierkonsum. (So leicht lassen sich Sauerländer eben doch nicht umpolen!!!) Sichtlich müde wurde dann gegen 21.00 Uhr der Bus zur Rückfahrt bestiegen, in dem nach den üblichen Gewohnheiten zwar noch eine Menge Bier getrunken wurde, der Gesang allerdings die Leichtigkeit und Genauigkeit von Text und Noten vermissen ließ. Die Fahrt endete mit einem Hoch auf unseren Fahrer, der es sich nicht nehmen ließ, einige Teilnehmer bis in die entlegensten Nester und dort fast bis ins Bett zu bringen.

Holzauge

Seltenes Ereignis beim MGV

13.09.2014
Nach langer Zeit konnten die Sänger des MGV Liederkranz mal wieder gebührend einen Nachwuchs feiern, nachdem in letzter Zeit vermehrt die Geburten von Enkeln zu begrüßen waren. Alex, ein Neubürger im Dorf und seit einem Jahr aktives Mitglied im MGV verkündete stolz die Geburt seines Sohnes Henning, verlieh mit einer Runde Nasskühlem der letzte Probe ein besonderes Flair und lud letztendlich zu einer großen „Pinkelparty" in die Berliner Straße ein. Diesem Aufruf folgten auch die meisten Sänger und fanden sich pünktlich um 17.00 Uhr an Schelles Doppelgarage ein, um der hocherfreuten Mama Melanie nicht nur eine rote Rose, sondern jeweils auch eine „Pampers", Größe 1 zu überreichen, die anschließend wieder in einem Karton vereinigt wurden. Nach dem obligatorischen Ständchen unter der Leitung unseres „Vize" Markus begann das allgemeine Zuprosten auf den kleinen Henning, der in seinem Wagen lag, ruhig vor sich hin träumte und von all dem Treiben um ihn herum nichts mitbekam. Zur Uraufführung kam der „Kölsche Stammbaum" sowie als Vorgriff auf Silvester „Stolze Welt" neben anderen launigen Liedern. Zu den Sängern hatten sich in der Zwischenzeit viele Familienangehörige und auch die Nachbarschaft hinzugesellt, um stimmungsvoll den Kleinen zu feiern.
Fazit der „Pinkelparty": Stolze Eltern (s. Bild!), würdige Großeltern, tolle Partylaune bei allen Mitfeiernden, dicker Brummschädel am anderen Morgen?, da es Melanie und Alex an nichts fehlen ließen: kühle Blonde und Kurze, Kuchen, Würstchen; Herz, was willst du mehr? Der MGV freut sich schon jetzt auf die Begegnungsfete bei einem zukünftigen Sprössling!

Auch Vorsitzende werden mal älter

10.09.2014 Auch wenn der Vorsitzende des MGV Liederkranz klammheimlich seinen Geburtstag begehen wollte, ließen es sich die Sänger nicht nehmen, ihrem „Häuptling" bei strahlendem Wetter vor dem Cafe Moses ein Ständchen zu bringen. Mit ansprechendem Liedgut und Texten, die wohl zum Jubilar passten („Auf dem Friedhof fern alleine") wussten die Mannen um Vizedirigent Markus fast in Bestbesetzung dem Geburtstagskind und dessen Gästen zu gefallen. In einer launigen Laudatio ließ der 2. Vorsitzende, Peter Zeppenfeld, das Leben des Jubilars vorüber ziehen, betonte dessen zahlreiche berufliche Stationen, machte aber auch dessen Einsatz für Chor und Dorf deutlich. Nach dieser Lob- und Dankeshymne an den Neu-Siebziger kam dieser gar nicht umhin, sich ebenfalls mächtig zu bedanken und alle zu einem kleinen Umtrunk einzuladen, der, wie man später hören konnte, bei einigen Sängern auch etwas kräftiger ausgefallen war.
Fazit von Karlheinz: „Ihr könntet demnächst auch mal einen Jüngeren gebrauchen!"

Alptraum eines Vorsitzenden

03.07.14
Neulich wachte ich schweißgebadet auf in der Nacht; fürchter-liche Bilder hatten mich um den verdienten Schlaf gebracht. Kurz zum Inhalt:
es ging wohl um die Generalprobe zum Meisterchor; alle Sänger waren angehalten, konzentriert und vor allem ohne Alkohol den Chorwerken den letzten Schliff zu verpassen. Doch was geschah?


Sangesbruder Hubert feiert runden Geburtstag

16.06.14
Nachdem ihm die Sänger vom MGV Liederkranz nach einer Chorprobe schon ein Ständchen anlässlich seines 80. Geburtstags gebracht hatten, feierte Hubert (Rinscheid) dieses Fest gebührend an einem Wochenende danach im Cafe´ Moses. Festlich waren die Tische eingedeckt, und bereits der Sektempfang ließ Gutes für die folgenden Stunden erahnen. Alle Geladenen, die ihm sehr viel bedeuteten, hatte Hubert um sich versammelt; selbstverständlich seine Familie mit Kindern, Enkeln und auch mit zwei kleinen Burschen als Urenkel, daneben die Geschwister mit ihrem Anhang, dazu weitere Verwandte und Freunde. Der Gästekreis wurde komplettiert durch die Vertreter des Schützenvereins, hier sind besonders die amtierende Schützenkönigin sowie Schützenkaiser nebst Gattin zu erwähnen, ergänzt durch den Vertreter der Königskompanie. „ Last not least" waren auch Sängerinnen und Sänger von den drei Chören geladen, denen Hubert schon seit vielen Jahren angehört, so der gemischte Chor aus Neu-Listernohl, der MGV Langenei-Kickenbach sowie natürlich „sein" MGV Liederkranz. Nach einer netten Begrüßung durch den Jubilar konnte der Vorsitzenden vom MGV Liederkranz, der für alle drei Gesangvereine sprechen durfte, die Verdienste von Hubert um den Gesang und seinen Einsatz für seine Vereine hervorheben.

Im Wissen um die Bescheidenheit des Jubilars machte er es kurz und bündig, aber so, dass Hubert trotz etlicher Beschwerden im Alter als leuchtendes Beispiel für aktive Tätigkeit und Engagement für seine Vereine bei allen Anwesenden bildhaft im Raume stand. Nach diesem verbalen Aperitif begann das große Schlemmen, für das Moses Peter und seine Mannschaft verantwortlich zeichneten. Nach gelungenem Mahl konnte natürlich auch das berühmt-berüchtigte Langeneier „Pflümli" nicht fehlen, wo besonders ein Tisch kräftig zulangte. Am Nachmittag verlangten die Mägen der Gäste nach weiteren Kalorien, so dass die reichhaltige Kuchentheke des Cafe´s herhalten musste. Dermaßen gestärkt konnten am späten Nachmittag alle Gäste ihren Nachhauseweg antreten mit dem schönen Gefühl: uns hat es gefallen, Hubert hat es gefallen, was will man noch mehr?

Ad multos annos – lieber Hubert!


Goldene Hochzeit von Gerda und Dieter Fricker

27.05.2014 Für den MGV Liederkranz war es natürlich eine Selbstverständlichkeit, gemeinsam mit dem gemischten Chor den feierlichen Gottesdienst am 27. Mai um 17.00 Uhr mitzugestalten. Auf Wunsch des Jubelpaars wurde unter anderem das „Vater Unser" von Hanne Haller und gemeinsam das „Sancta Maria", dazu als Erstaufführung der nachfolgende Text (nach der Melodie: Still ruht der See!) vorgetragen:

1. Oh, schöner Tag, der Euch beschieden, den Gott Euch beiden hat geweiht.
Er segne Euren Bund hinieden, in Liebe und Zufriedenheit.

Oh, schöner Tag, du Tag der Treue, Allmächtiger schütze dieses Paar,
verleih Ihm täglich Glück aufs Neue, beschirme es von Jahr zu Jahr.

Oh, schöner Tag, steigt Engel nieder, herab zu uns in vollem Chor,
singt freudig mit uns Jubellieder und blicket froh zu Gott empor.

So lebt vergnügt gleich Engelscharen wie heute glücklich stets und froh,
so feiert Ihr in fünfzig Jahren die goldene Hochzeit ebenso.

(Die vierte Strophe haben wir natürlich nicht gesungen, denn die gilt nur für die grüne Hochzeit, die Gerda und Dieter ja schon einige Zeit (50 Jahre) hinter sich haben.

Nach dem Gottesdienst gesellten sich alle Sängerinnen und Sänger zum großen Sektempfang ins Cafe´ Moses, und brachten rasch, da Chorleiter Michael mal wieder etwas in Zeitdruck war, dem Goldpaar ein Ständchen, dazu die obligatorische Laudatio vom Vorsitzenden, der von den anfänglich zarten Liebesbanden des Paares über die Hochzeit, den Hausbau, den Familienzuwachs usw. einiges zu berichten wusste. Vor allem stellte er den unglaublichen Einsatz des Paares für das Dorf heraus und wünschte sich mehr von solch engagierten Familien für Neu-Listernohl. Nach dem Motto „Blumen bekommt ihr heute genug", „eine Kiste Bier habt ihr schon" überreichte unser Kassierer Ludger schwer ächzend einen großen Frühstückskorb, der, wie man sehen konnte, allerlei Schmankerl enthielt. Nach einigen Bierlängen trennten sich die Sänger dann von der Theke, um die Festgesellschaft ihrem fröhlichen und lang andauernden Schicksal (bis in den jungen Morgen!!!) zu überlassen.


 

Aus früherer Zeit – oder:
wenn einer eine Reise tut


24.03.14
Dicht gedrängt und in froher Erwartung, so fand sich das Publikum am Wochenbeginn im Cafe´ Moses ein. Eingeladen hatte der MGV Liederkranz die große Sängerfamilie, um mit ausgesuchten Bildern und einem Filmbeitrag die Vergangenheit wieder lebendig zu machen. Bevor die zahlreichen Konzertreisen und mehrtägigen Ausflüge in Bild und Ton präsentiert wurden, gab es ein Wiedersehen mit Fotos aus dem alten Dorf, wo sich die Sänger auf einem Schützenfest oder auf Wanderungen und Ausflügen ein Stelldichein gaben und deren Konterfei Anlass zu Nachfragen und Überlegungen mit sich brachte. „Das ist doch der…"; „Den hab ich überhaupt nicht erkannt!"; „Der kleine Junge daneben könnte doch der…sein." usw. Nach dieser kurzen Einstimmung ging es in bunter Reihenfolge (ein milderer Ausdruck für Durcheinander, denn schließlich musste unter ca. 450 Fotos und Dias eine repräsentative Auswahl getroffen werden) zu den Reisen des Chores von Berlin über das Bühlertal, ins Kleinwalsertal, nach Lengries, Ungarn usw über. Hierdurch konnten wieder etliche Erinnerungslücken geschlossen werden; Stimmen aus dem Hintergrund kommentierten das Geschehen und brachten die Lacher auf ihre Seite. Fotos von Auftritten der Sänger des MGV im Dorf selbst und auf Karneval, hier vor allem die phänomenalen Präsentationen des „Kleinen Chores" rundeten diesen Teil der Bilderschau ab.

Zum Abschluss rief ein Film die Fahrt nach Mittenwald wieder in Erinnerung. Von einem ca. zweistündigen Videoband wurde ein Mitschnitt von etwa 40 Minuten gezeigt, welcher die Höhepunkte dieser Reise, so die Gestaltung des Gottesdienstes in Mittenwald selbst, aber auch die Ausflüge nach Oberammergau und ins Kloster Ettal u. a. kurz beleuchtete. Intensiver waren die Szenen, wo der Chor und die zahlreichen Mitreisenden entweder beim Frühschoppen, beim abendlichen Tanzen oder beim legendären Schützenfest zu erleben waren. Spektakulär der Auftritt von Kuni und Schelle („Sin´ mer unser eins" ), unvergessen das Zeremoniell vom „Dorfgeistlichen" Josef am „Schießstand" und bei der abendlichen Trauung im Lokal, aber ebenso die lockere Hand von Stacho, dem unvergessenen damaligen ersten Vorsitzenden, der so engagiert und witzig durch die Abende führte und dem man als Organisator dieser Reise ein hohes Lob aussprechen musste.

Dies nahm Harald auch zum Anlass, nach dem Film ein Gedicht zu verlesen, das er nach dem Tod von Heinz verfasst hatte und das seine gedrückte Stimmung so auch die des Chores nachhaltig zum Ausdruck brachte. Zur Heiterkeit zurück fand jedoch die Gesellschaft, als Rosemie die Geschichte von Willis Fliege erzählte und auch Kaiser irgendwie die kriminellen Machenschaften in der russischen Hotelbar auf der Moskaureise erklärte. Alles in allem, ein kurzweiliger und heiterer Abend, der mit einem Dank vor allem an den für die Technik zuständigen Hans-Werner (Scharioth) endete. Vor dem Nachhause gehen bedankte sich Erika dafür, dass auch die Gattinnen der früher aktiven verstorbenen Sänger eingeladen waren, für den Vorstand eine Selbstverständlichkeit getreu der Mahnung auf der Todesanzeige von Manni, „nicht traurig zu sein, sondern von ihnen (den Verstorbenen) zu erzählen und einen Platz für sie bereit zu halten".

Fazit: Fortsetzung im nächsten Jahr erwünscht und - es gibt ja noch so viel Material (Bühlertal, Ungarn , Toscana Moskau usw.)!

Holzauge


Zentrale Jubilarehrung der Sänger in Attendorn

16.03.2014 Stolze 200 Jahre Einsatz für ihren Gesangverein konnten 4 Sänger Sänger des MGV Liederkranz Neu-Listernohl bei der Ehrung in der ehrwürdigen Aula des Riviusgymnasiums aufweisen. Lobende Worte fand der Bürgermeister der Hansestadt Attendorn, Wolfgang Hilleke, in seiner Laudatio nicht nur für diese vier, sondern auch für viele andere Sängerinnen und Sänger, die entweder für 5, für 10, für 25, für 50, für 6o und sogar für sageschreibe 65 Jahre Singen im Chor geehrt wurden. In seiner kurzweiligen und launigen Art brachte es der Schirmherr dieser Veranstaltung auf den Punkt: diese Männer und Frauen zählen zu den Säulen ihres Vereins und tragen viel an Harmonie in die Gesellschaft. Singen sei gleichzeitig auch sozialer Einsatz in den Dörfern und in der Stadt. Daneben betonte er, und hier wanderte sein Blick auf den kritischen darein schauenden ersten Vorsitzenden unseres Vereins, dass der bereits für letztes Jahr versprochene Einbau eines Aufzugs in das Riviusgymnasium in diesem Sommer endlich realisiert werde. Die Sängerinnen und Sänger mit einer Gehbehinderung werden es ihm zu danken wissen.
Die eigentliche Ehrung mit Überreichen der Urkunde und der Ehrennadel bzw. –plakette übernahm wie in früheren Jahren derstellvertretende Vorsitzende des Sängerkreises Bigge-Lenne, Steffen Keller.Für die musikalische Untermalung sorgte der gutgelaunte und vom Dirigenten Alexander Weber bestens aufgestellte Chor von Westfalia Ennest. Lediglich zu bedauern war das geringe Interesse der großen Sängerfamilie an dieser Veranstaltung. So fanden sich nur wenige Gäste von den Chören insgesamt ein, um die Ehrung ihrer Jubilare auch live mitzuerleben. Nun, dem MGV Liederkranz konnte es egal sein, denn hier waren doch etliche treue Anhänger vertreten, die ihre Jubilare gebührend feierten.
Sie gratulierten


Hubert Rinscheid für 65 Jahre
Martin Klein für 60 Jahre
Friedhelm Pfeiffer (Picko) für 50 Jahre
Peter Lütticke (Moses) für 25 Jahre

Arbeitsbedingt konnte Peter jedoch die Urkunde nicht persönlich in Empfang nehmen; sie wird in der kommenden Chorprobe jedoch offiziell überreicht.

65 Jahre Singen hört sich vielleicht etwas trocken an. Machen wir es einmal plastischer: Bei ca.40 Proben von etwa 2 Stunden (An- und Abfahrt inclusive) macht das ohne die übrigen zahlreichen Auftritte im Jahr etwa 80 Stunden Einsatz aus, auf 65 Jahre hochgerechnet etwa 5200 Std. oder 216 Tage, wie gesagt, ohne die zusätzlichen Auftritte mit dem Chor. Wenn ein Sänger pro Probe eine 0,2l Flasche Wasser trinkt (was kaum vorkommt!), schlürft er im Jahr etwa 8 l, in 65 Jahren 520 Liter, also etwas mehr als fünf Hektoliter. Trinkt er jedoch 3 Pils a`0,2l in der Probe, so addiert sich das im Jahr auf 24 Liter, in 65 Jahren auf 1560 Liter; das ist ganz schön viel; (Prost, Hubert!) Es kann aber auch eine ganz andere Rechnung aufgemacht werden. Anstelle der 4 Jubilare mit ihren 200 Jahren Einsatz für den Chor wären dem MGV auch 20 Sänger mit nur 10 Jahren Mitgliedschaft ganz angenehm - leider aber Utopie! Unabhängig von dieser Einschätzung freut sich der gesamte Männergesangverein in Neu-Listernohl über diese vier tragenden Pfeiler unseres Chores; sie können vor allem beispielgebend für unsere sechs Nachwuchssänger wirken, es ihnen gleich zu tun.


Harmonische Generalversammlung des MGV Liederkranz Neu-Listernohl

11.01.2014 Zwei Aspekte griff der 1. Vorsitzende des Männergesangvereins, Karlheinz Kiese, zu Beginn der gut besuchten Generalversammlung im Cafe Moses heraus. Zum einen fasste er die musikalischen Höhepunkte des vergangenen Jahres noch einmal zusammen, das im Frühjahr vom MGV hervorragend organisierte Fest der Chorgruppe Bigge, an dem insgesamt 23 Vereine ihr musikalisches Stelldichein auf sehr hohem Niveau gaben, zum anderen aber auch die erneute Erringung des Meisterchortitels in Siegen als bester Männergesangverein - und dies bereits zum achten Male. Dazu zahlreiche Auftritte im Dorf selbst, wo sich der MGV Liederkranz als Verein im Dorf für das Dorf engagierte und zahlreiche Goldhochzeiten und runde Geburtstage musikalisch umrahmte, letztlich auch das Mitwirken bei zwei Weihnachtskonzerten in Heggen und in Betzdorf. Leider gesellten sich zu all diesen positiven Momenten auch traurige Ereignisse. So beklagte der Chor den Tod des brillianten Tenors und zweiten Vorsitzenden Manfred Hüttemann sowie die Todesfälle der Ehrenmitglieder Kunibert Pfeiffer und Herbert Rinscheid. So einschneidend diese Erlebnisse für die Chormitglieder auch waren, konnte doch ein wenig Trost gefunden werden, als sich im Herbst 4 Jugendliche und 2 junge Erwachsene im Chor anmeldeten und den rückläufigen Trend bei den Mitgliederzahlen der Aktiven umkehren konnten.

Nach dieser Rückschau konnte die Versammlung flüssig weiter geführt werden. Ein neuer 2. Vorsitzender musste gewählt werden; die Mitglieder sprachen sich einstimmig für Peter Zeppenfeld, dem frisch gebackenen Berufsschullehrer aus; ebenfalls neu im Vorstand Walter Marcus als 2. Schriftführer. Ludger Leymann als Kassierer erhielt viel Lob für seine exakte Kassenführung und wurde ebenfalls einstimmig wiedergewählt. Neu auch der Beisitzer Wolfgang Wickel sowie die beiden Kassenprüfer Josua Monse und Günter Rinscheid. Die Jubilare Peter Lütticke, seit 25 Jahren aktiv, Friedhelm Pfeiffer (50 J.), Martin Klein (60 J.) und Hubert Rinscheid (65. J.) wurden in einer kleinen Laudatio besonders geehrt, deren engagierter Einsatz für den Chor bescheinigt und mit etwas Flüssigem auch ein sichtbares Zeichen für ihren jahrzehntelangen Einsatz gesetzt. Nicht zu vergessen zwei sogenannte „Weiße Raben", Albert Rinscheid und Karlheinz Kiese, die keine Probe, und das waren zur Vorbereitung auf den Meisterchor nicht wenige, versäumt hatten.

Als Fazit der Versammlung, das war durchweg Tenor in der Einzeldiskussion, konnte festgehalten werden: die Sänger sind mit ihrem Chorleiter, Musikdirektor Michael Rinscheid, und dessen musikalischem Angebot nach wie vor sehr zufrieden; die Termine für das laufende Jahr bleiben überschaubar; dem Vorstand wird für die geleistete Arbeit großes Lob ausgesprochen; die Sängerwerbung war mit Erfolg gekrönt, darf jedoch nicht nachlassen! Herz, was willst du mehr? Vor diesem Hintergrund ist auch zu verstehen, dass alle Sänger nach deftigem Abendessen noch ausgiebig in ausgelassener Stimmung zusammen saßen, was die Frauen zu Hause kaum wundern konnte.


MGV Liederkranz
ein Verein im Dorf für das Dorf

Dezember 2013
Selten sind die Männer des MGV in den letzten Jahren mehr gefordert worden als in den zurückliegenden sechs Wochen. Gleich fünf Mal mussten sie an- (auf)treten, um bei anstehenden Goldenen Hochzeiten, runden Geburtstagen usw. den musikalischen Rahmen zu bilden. Doch nun der Reihe nach: am 25. Oktober konnten Lotti und Gerhard Hesener auf 50 gemeinsame Ehejahre zurückblicken. Der festliche Gottesdienst wurde auf Wunsch der Eheleute vom MGV unter dem Dirigat von unserem Chorleiter Michael Rinscheid gestaltet und fand ebenso wie das sich im Cafe Moses anschließende Ständchen viel Anerkennung vom Goldpaar und dessen zahlreiche Gäste. Da besonders Gerhard einschätzen konnte, dass Sängerkehlen stets angefeuchtet sein müssen, um stilvoll Hörbares zu produzieren, wurden etliche „Blonde" über die Theke gereicht, die auch ihre Abnehmer fanden, dazu auch ein Briefumschlag, den der Kassierer nicht ausschlug.

90. Geburtstag Karlheinz Muckenhaupt
Goldene Hochzeit Gerhard und Lotti Hesener

Zwischen zwei Goldenen Hochzeiten platzierte sich Karl-Heinz Muckenhaupt mit seinem neunzigsten Geburtstag, den er im Schnüttgenhof mit Familie und Freunden feierte. Keine Frage, dass auch hier der MGV sein Ständchen, darunter auch etliche der vom Geburtstagskind so geliebten Lieder von Schubert brachte, handelt es sich hierbei um einen Sangesbruder, der selbst über viele Jahre den 2. Bass im Liederkranz verstärkte, bis er sich als Musikus selbständig machte, viele Chöre in der näheren Umgebung als Dirigent übernahm und im eigenen Dorf sogar einen Frauenchor aus der Taufe hob. Von den Runden, die der Jubilar dem Chor zukommen lassen wollte, riet ihm der Vorsitzende mit dem Hinweis ab, das könne zu teuer werden, so dass sich Karl-Heinz mit einem Sauerländer „Flachgeschenk" gebührend beim Chor bedankte.

Goldene Hochzeit Kurt und Waltraud Stahl

Am 16.November feierten Waltraud und Kurt Stahl ihre Goldene Hochzeit. Für den MGV war es selbstverständlich, dieses Fest musikalisch zu begleiten, handelte es sich doch bei Kurt um ein Ehrenmitglied des Vereins, der den MGV viele Jahrzehnte als aktiver Sänger unterstützte, über 16 Jahre den Vorsitz inne hatte und darüber hinaus gemeinsam mit Waltraud seinen Liederkranz auch immer finanziell großzügig unterstützte. Nach dem feierlichen Hochamt am Vormittag, in welchem alle vom Ehepaar Stahl gewünschten Lieder vorgetragen wurden, schloss sich ein Ständchen während des Empfangs bei „Moses" mit eigens auf das Jubelpaar zugeschnittenen Liedern an, das von Kurt mit anerkennenden Dankesworten, aber auch mit einer großherzigen Spende für den Verein bedacht wurde.

Da bekanntlich aller guten Dinge drei sind, wurde der MGV Liederkranz von Helga und Kalli Thiedig gebeten, am Samstag, d. 23. November ein Ständchen anlässlich ihrer Goldenen Hochzeit zu singen. Auch diesem Wunsch kam der MGV gerne nach, zumal sich schon so etwas wie Routine eingestellt hatte und auch diesmal die Feier im Cafe Moses stattfand. Kein Problem war es, für das Jubelpaar das passende Liedgut herauszufinden, denn das Hobby beider, das Wandern, konnte nur zu bekannten Wanderliedern und der ehrenamtliche Einsatz von Kalli in der örtlichen Feuerwehr zu dem vom früheren Kleinen Chor vertonten „Heut ham` wir Brand in Neu-Listernohl" führen. Helga und Kalli sowie die zahlreichen Gäste und Wanderfreunde bedankten sich sehr herzlich für die gelungene Darbietung und ließen dem Chor, dieses Mal unter Leitung unseres „Vize" Markus Hundt, auch eine anerkennende materielle Geste zukommen.

Den Abschluss dieser (in der Fußballsprache so benannten „englischen Woche) bildete für den MGV der Auftritt auf der Weihnachtsfeier der Senioren in der Mehrzweckhalle, welche der Liederkranz in Absprache mit dem Gemischten Chor alle zwei Jahre mitgestaltet. Nachdem die jung gebliebenen Senioren den Segen von Pastor Schliebener erhalten und sich mit Kaffee und Kuchen gestärkt hatten, konnte der MGV die Runde mit seinen Vorträgen ein wenig auf das bevorstehende Weihnachtsfest einstimmen, wobei das Lied „Winternächt´ges Schweigen hüllet rings die Flure, Wald und Feld" natürlich nicht fehlen durfte. Verständlicherweise waren nach dem Auftritt die meisten Sänger schnell wieder verschwunden, denn die Gestaltung des Requiems am Freitag vorher für unser Ehrenmitglied Herbert Rinscheid und das Konzert am selben Abend in Heggen hatte schon seinen Tribut an die Einsatzbereitschaft für alle Sänger gefordert.

Wie eingangs gesagt: der MGV Liederkranz – ein Verein im Dorf für das Dorf! Damit jedoch nicht genug! Am 4. Adventssonntag ist der MGV Liederkranz Mitgestalter eines großen Advents- und Weihnachtskonzerts in Betzdorf, wo er gemeinsam mit anderen Männerchören sowie mit dem Singkreis Wehbach auftreten wird.

Singen beim Seniorenkaffee
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